Dresden 2012 – Blockieren bis der Naziaufmarsch Geschichte ist!



Mobi-Video Dresden-Nazifrei

Dresden und Landau 2012

Dresden 2012
Die Arbeit des Bündnisses Dresden-Nazifrei und die Mobilisierung gegen den alljährlich stattfindenden Naziaufmarsch in Dresden haben begonnen. Es soll auch der Verfolgungswahn der sächsischen Behörden, welche massive Repression auf antifaschistische Strukturen übten, thematisiert werden.
Auch dieses Jahr soll wie in den vergangenen 2 Jahren, erfolgreich durch antifaschistische Intervention und Massenblockaden, der Naziaufmarsch verhindert werden.

Aufruf des Bündnisses:

Aller guten Dinge sind drei!
BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Aufruf: Dresden-Nazifrei

Landau 2012

Auch nächstes Jahr ist es zu erwarten, dass Neonazis der NPD und des Aktionsbüros Rhein-Neckar den 16.03. für die Propagierung ihres geschichtsrevisionistischen Weltbilds missbrauchen. Aufgrund des antifaschistischschen Widerstands von Bürger_innen und Initiativen konnte der Kundgebung der Nazis 2011, frühzeitig ein Ende gesetzt werden. Auch nächstes jahr gilt es wieder, die Kundgebung der Nazis zu verhindern und zu zeigen, dass für Nazis kein Platz ist!
Weitere Infos:

Antifa Landau

Organize the antifascist resistance!
No room for nazis!

Erfolgreiche Demonstration gegen rechte Gewalt

Ca. 400 Menschen demonstrierten am 26.11.2011 in Karlsruhe unter dem Motto „Kein Schutz für rechte Gewalt – Solidarität mit den Opfern – für eine Gesellschaft ohne Rassismus“. Anlass waren unteranderem auch die Verstrickungen des Verfassungsschutzes in die rechtsradikale Terrorzelle NSU und deren Morde.

Bericht auf Indymedia (Autor: Initiative gegen rechte Gewalt):

[KA] 400 gegen rechte Gewalt und für eine Gesellschaft ohne Rassismus
Verfasst von: Initiative gegen rechte Gewalt. Verfasst am: 02.12.2011 – 21:10. Geschehen am: Samstag, 26. November 2011. Kommentare: 3
Bild von der AG Freiburg

Am Samstag den 26.11.2011 beteiligten sich in Karlsruhe 400 Menschen an einer Demonstration unter dem Motto „Kein Schutz für rechte Gewalt – Solidarität mit den Opfern – für eine Gesellschaft ohne Rassismus“. Veranstaltet wurde die Demonstration von der Initiative gegen rechte Gewalt. Die Demonstration begann um 14:00 Uhr und zog über die Karlsruher Einkaufsmeile Kaiserstraße am Weihnachtsmarkt vorbei zur Bundesanwaltschaft in der Südweststadt. Am Bundesgerichtshof gab es eine Zwischenkundgebung. Anlass der Demonstration war die aufgedeckte Mordserie der neonazistischen Organisation „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ und die enge Verwicklung des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz.

Nachdem das Medienecho nachgelassen hat und die Gemüter sich beruhigt haben ist es wichtig Zeichen zu setzen und selbst aktiv zu werden. Es gilt nun den Nazis entschlossen entgegen zu treten und die Rolle des Verfassungsschutz kritisch zu beläuchten und zu hinterfragen, anstatt mehr Kompetenzen für diesen zu fordern. Ein weiterer wichtiger inhaltlicher Punkt war die sogenannte Extremismustheorie die besagt, dass eine demokratische gesellschaftliche Mitte von extremistischen linken und rechten Rändern bedroht ist. Für uns stellt diese Theorie ein Skandal dar, denn Antifaschismu lässt sich mit Faschismus nicht gleichsetzen. Weiter problematisch ist, dass diese Theorie die gesellschaftliche Mitte von menschenverachtenden Einstellungen frei spricht. Dabei sind rassistische, antisemitische und sozialchauvinistische Inhalte fester Bestandteil dieser Mitte.
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KEIN SCHUTZ FÜR RECHTE GEWALT – Demonstration am 26.11.2011 in Karlsruhe

Was: De­mons­tra­ti­on
Wann: 26. No­vem­ber 2011, 14 Uhr
Wo: Karls­ru­he – Kro­nen­platz

Auf­ruf auf linksunten.indymedia.org:
„Um die Schock­star­re der Lin­ken in Bezug auf den „rech­ten Ter­ror“ zu über­win­den, fin­det am kom­men­den Sams­tag, 26.​11. in Karls­ru­he eine De­mons­tra­ti­on unter dem Motto „Kein Schutz für rech­te Ge­walt – So­li­da­ri­tät mit den Op­fern“ statt, die auch zur Bun­des­an­walt­schaft füh­ren soll.

Kein Schutz für rech­te Ge­walt – So­li­da­ri­tät mit den Op­fern

In den ver­gan­ge­nen elf Jah­ren konn­te eine Grup­pe von Neo­na­zis, or­ga­ni­siert im Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Un­ter­grund (NSU), na­he­zu un­ge­stört bun­des­weit zehn Morde ver­üben. Trotz des immer glei­chen Mus­ters galt ein ras­sis­ti­sches Motiv lange Zeit als aus­ge­schlos­sen. Es ist nicht vor­stell­bar, dass die über Jahre im ge­hei­men agie­ren­de Grup­pe keine Un­ter­stüt­ze­rin­nen und Un­ter­stüt­zer im ge­sam­ten Bun­des­ge­biet hatte. Daher müs­sen wir davon aus­ge­hen, dass wei­te­re Opfer auf das Konto die­ser oder an­de­rer Neo­na­zi-​Grup­pen gehen.
Dabei müs­sen sich Be­hör­den und Staat die Frage ge­fal­len las­sen, ob rech­te Ge­walt nicht jah­re­lang sys­te­ma­tisch ver­harm­lost und be­wusst nur schein­bar be­kämpft wurde. Nicht nur in Sach­sen wurde die rech­te Kri­mi­na­li­tät lange Zeit ge­zielt aus Ima­ge­grün­den Sta­tis­ti­ken nach unten „kor­ri­giert“. Auch die of­fi­zi­el­le Sta­tis­tik der Bun­des­re­gie­rung igno­riert bei ihrer Zäh­lung von 47 To­des­op­fern durch Neo­na­zis zwi­schen 1990 und 2009 in vie­len Fäl­len rech­te Mo­ti­ve . So zählt die in Ber­lin an­säs­si­ge Ama­deu-​An­to­nio-​Stif­tung für die Zeit von 1990 bis 2011 hin­ge­gen 182 To­des­op­fer. Unter den Toten fin­den sich Po­li­zei­be­am­te und Ob­dach­lo­se, Linke eben­so wie Rechts­an­wäl­tIn­nen. Zudem füh­ren spä­tes­tens die bis­he­ri­gen Er­kennt­nis­se zur jüngs­ten rech­ten Ter­ror­se­rie die Rufe nach mehr Kom­pe­ten­zen für den Ver­fas­sungs­schutz ad ab­s­ar­dum. So war es doch ge­ra­de das thü­rin­gi­sche Lan­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz, das die ak­tu­el­len Ver­däch­ti­gen über Jahre kann­te und min­des­tens ihr Um­feld fi­nan­zi­ell un­ter­stütz­te.

Auch in Karls­ru­he wurde der Auf­bau der „Ka­me­rad­schaft Karls­ru­he“ zur Jahr­tau­send­wen­de als ak­tivs­te Neo­na­zi-​Grup­pe Süd­deutsch­lands erst durch ihren Füh­rer und V-​Mann Axel Rei­chert mög­lich. In der ak­tu­el­len Dis­kus­si­on igno­riert und leug­net die Po­li­zei Karls­ru­he die neo­na­zis­ti­schen Struk­tu­ren vor Ort. In Karls­ru­he wer­den ak­tu­ell auch die Ver­däch­ti­gen für die neo­na­zis­ti­sche Mord­se­rie in­haf­tiert.
Daher rufen wir für den kom­men­den Sams­tag dazu auf, gegen rech­te Ge­walt und ihre Ver­harm­lo­sung auf die Stra­ße zu gehen. Wir möch­ten dabei auch un­se­re So­li­da­ri­tät mit ihren Op­fern aus Karls­ru­he und An­ders­wo zum Aus­druck brin­gen.

Gegen jede Ko­ope­ra­ti­on mit Nazis und Ver­fas­sungs­schutz
Für eine Ge­sell­schaft ohne Ras­sis­mus“

Castorticker (La Hague – Gorleben)

Morgen startet der 13. Castortransport von La Hague nach Gorleben und hier ist der Ticker der euch up-to-date halten wird.
Im Ticker könnt ihr zu jeder Zeit die neuesten Infos, über den Standort des Castors, Änderungen der Route und Aktionen von Aktivisten, in Echtzheit abrufen.
Castorticker

Informationen zur Castor-Südblockade:
Castor-Südblockade

Castor? Schottern!
Atomanlagen abschalten!
Kapitalismus abschaffen!

Auftauchen von NPD-Aufklebern

In den letzten Wochen tauchten in Bad Bergzabern und Umgebung vereinzelt Aufkleber der NPD auf, welche jedoch zeitnah und fachmännisch wieder entfernt wurden. Dieses Phänomen wurde zuletzt vor ca 2 Jahren festgestellt, als 2 uns bekannte, aktive NPD und JN-Mitglieder versuchten eine Grundlage für die rechtsradikale Szene in Bad Bergzabern und Umland zu schaffen (Woran sie letztlich auch scheiterten). Auf den Aufklebern wird offen mit Parolen wie z.B. „Heimreise statt Einreise“, ihr rassistisches und nationalistisches Weltbild reflektiert und versucht, diese auf Bevölkerung zu übertragen. Wir werten alleine schon vereinzeltes Auftauchen rechtsradikaler Propaganda als ernstzunehmenden Aktionismus und Provokation, da es nie ausgeschlossen ist dass organisierte Neonazis dahinterstecken. Wir rufen daher alle zum organisierten Antifaschismus auf, um heute und auch in der Zukunft rechtsradikale Propaganda zu entfernen und ihre Strukturen zu zerschlagen!
Es gibt kein ruhiges Hinterland! Antifaschismus in die Offensive!

Update – Passend zum Thema…

… antimilitaristische Broschüre: Kriegsgerät interessiert uns brennend (Broschüre)

Quelle: einstellung.so36.net

Den Militaristen in die Suppe spucken! Kapitalismus und Kriegsapparate abschaffen!
Nie wieder Krieg!

CDU – Partei der Militaristen

Am 10.11.2011 veranstaltet die CDU Bad Bergzabern im Haus des Gastes eine militaristische Propagandaveranstaltung mit dem Vorsitzenden und Major Reservisten Nicolai Schenk zum Thema „Afghanistan“. Auf der Veranstaltung sollen Erfahrungswerte ausgetauscht werden.
Bild vom Plakat der Militaristen
Der menschenverachtende Krieg um Rohstoffe, Machtansprüche und imperialitischem Größenwahn soll als humanitäre Hilfe und als Kampf für Demokratie, gegen die sogenannten letzten real existierenden Diktaturen verkauft werden.
Durch solche Veranstaltungen versuchten Verbände und Parteien wie die CDU immer wieder die Akzeptanz für den Krieg im nahen Osten in der Bevölkerung zu halten und den antimilitaristischen Bewegungen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
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Interessante Links

Spitzel sollen linke Szene beschnüffeln
Film: Noise and Resistance
News from the direct action

Castor 2011? Sägen, Schottern, Schaufeln…!

Voraussichtlich zwischen dem 25. und 28. November wird wieder ein Castortransport, aus dem französischen La Hague, ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben rollen. Mit dem vorläufigen Aus der Laufzeitverlängerung und der Abschaltung einzelner AKWs, tat die Bundesregierung nach dem Super GAU in Fukushima für ihre Verhältnisse viel, um die erstarkte Anti-AKW-Bewegung zu befrieden. Deutschland stehe vor der „Energiewende“, schallt uns in den Nachrichten und der Werbung für Stromversorger entgegen. Dieser Artikel erläutert politische Hintergründe, für den seit Jahrzehnten und auch heute nicht abflauenden Widerstand im Wendland. Darüberhinaus ein Überblick, über mögliche Aktionsformen und notwendige Informationen zu Repressionsschutz.

mehr… (Indymedia)




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